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Kleidung für den Herren
Sonderanfertigungen

Folgende Abbildungen sollen Euch helfen, wie Ihr Kleidungsstücke zusammen
näht. Dies gilt meines Wissens nur für Handnähte, da ich noch nie mit der
Maschine genäht habe. Die Nähte auf den Abbildungen könnt Ihr ohne Sorge
verwenden, da sie auf einigen erhaltenen Stofffetzen noch zu erkennen sind,
somit also tatsächlich damals Verwendung fanden. Die Stichlänge variiert, je
nach Stoff, zwischen 1 - 5 mm.



Alle vier Stoffe zeigen Überwendlichstiche. Die unteren Beispiele wurden zusätzlich mit einer Heftnaht fixiert.



Links oben ist eine Kappnaht... sie wird heute noch verwendet. Z.B.: bei Jeanshosen. Die Kappnaht ist eine recht knifflige Sache, denn die Stoffkanten werden ineinander eingeschlagen. Im Bild wird sie mit einer Heftnaht fixiert, und anschließend mittels Überwendlichstich auf beiden Seiten fest gehalten. Links zeigt das Bild den Überwendlichstich von der Rückseite. Rechts unten wird die Stoffverbindung mittels Überwendlichstich dargestellt. Die Kanten wurden nur ein mal umgeschlagen, und mittels Heftstich fixiert.



Unsichtbare Naht Belege für diese Art von Naht kenne ich keine, aber sie ist trotzdem sehr praktisch, denn man sieht hinterher keinen Faden ( die Heftnaht kann man auch weg lassen ), und der Stoff ist nicht zu dick. Man sticht dazu den Faden durch die Stoffkante hin und her, zieht es zusammen, und schon liegen Kante an Kante. Diese Art eignet sich sehr gut für Schulter- , oder Armnähte. Bei Kleidungsstücken, die hohen Belastungen Stand halten müssen, wie Gambeson, Waffenrock etc. würde ich allerdings davon abraten.



Links Schlingenstich, rechts Knopflochstich Der Schlingenstich aus dem linken Bild eignet sich für Versäumungen, oder Verzierungen. Man sticht mit der Nadel durch die jeweils letzte genähte Schlinge, und zieht den Faden straff. Der Knopfloch-oder Nestellochstich funktioniert ähnlich wie der Schlingenstich, ich steche jedoch, anders als beim Schlingenstich, mit der Nadel von hinten nach vorne durch die jeweils letzte Schlinge. So erhält man einen Knoten, den man vorsichtig straff zieht. Wenn man dies einige Runden getan hat, ist der Rand innen sehr stabil, und der Stoff franst nicht aus.



Farbenkunde / Stoffkunde

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